Je nach Kiefer- bzw. Zahnfehlstellung gibt es
unterschiedliche Behandlungsabläufe. Besteht eine Kieferfehlstellung und ist noch ausreichend Wachstum zu erwarten, behandelt man häufig zunächst mit einer herausnehmbaren Zahnspange. Zahnkorrekturen erfolgen zumeist mit festen Zahnspangen.
Die Funktionskieferorthopädie legt den
Hauptaspekt der Therapie auf die Muskulatur und Weichgewebe im Bereich der
Mundhöhle und der angrenzenden Bereiche. "Weichgewebe formt Hartgewebe". Hauptbehandlungsgeräte sind sogenannte
Aktivatoren und Funktionsregler. Es gibt sie in verschiedenen Varianten,
z.B. Bionator, U-Bügelaktivator, Funktionsregler nach Prof. Fränkel etc.
Einige Kinder und Jugendliche stellen sich die Frage: „Warum muss ich eine feste Zahnspange bekommen?“, andere wollen eine feste Zahnspange, weil sie es als schick betrachten. Die Entscheidung für eine feste Zahnspange sollte jedoch aufgrund objektiver Kriterien getroffen werden.
Das Daumenlutschen gehört zu den schädlichen Angewohnheiten. Durch Daumenlutschen können Zahn- und Kieferfehlstellungen entstehen. Diese schädliche Angewohnheit sollte daher nicht zu lange bestehen. Doch wie kann ich dies meinem Kind vermitteln?
Durch rechtzeitige Behandlungen können oft schwere Kieferfehlstellungen vermieden oder zumindest in ihrem Ausmaß reduziert werden. "Normale" Behandlungen werden so zu einem späteren Zeitpunkt erleichtert.
Mundvorhofgeräte befinden sich im Raum zwischen den Zähnen und den Wangen/ Lippen. Sie bieten einen möglichst großen Freiraum für die Zungenfunktion, da sie den Bereich der eigentlichen Mundhölle weitestgehend nicht belegen.
Gesundheit im Mund beginnt mit einem
frühzeitigen Heranführen Ihrer Kinder an das Thema. Ein spielerischer Umgang
schafft beim Kind Bewusstsein für gesunde Zähne und einen angstfreien Zugang
zum Thema. Hilfreich kann auch der frühzeitige Zugang zum Thema über
Bücher oder in Form anderer Medien sein. Im Folgenden finden Sie eine kleine
(unvollständige) Aufstellung.